Messstellenbetrieb Gas
Auch im Gasnetz regelt ein Messstellenbetreiberrahmenvertrag die Zusammenarbeit zwischen der SWE als Netzbetreiber und dritten Messstellenbetreibern im Gasversorgungsgebiet der SWE in Weißenfels und der umliegenden Region.
Mit KI bearbeitetDer Messstellenbetrieb umfasst den Einbau, den Betrieb und die Wartung von Messeinrichtungen in Ihrem Strom- oder Gasnetz-Anschluss. Als grundzuständiger Messstellenbetreiber (gMSB) übernimmt die SWE diese Aufgabe für alle Anschlusspunkte in Ihrem Versorgungsgebiet in Weißenfels und der umliegenden Region.
Nutzer eines intelligenten Messsystems der SWE können ihre aktuellen und historischen Verbrauchsdaten bequem online einsehen. Das Messstellenportal steht Ihnen kostenlos zur Verfügung und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 und § 61 MsbG.
Mit KI generiertDie SWE schließt mit dritten Messstellenbetreibern (MSB) einen Messstellenbetreiberrahmenvertrag ab. Dieser regelt die Zusammenarbeit zwischen der SWE als Netzbetreiber und dem jeweiligen Messstellenbetreiber im Stromnetz.
Betriebsnummer für Messstellenbetreiber (Strom): 50006698
Auch im Gasnetz regelt ein Messstellenbetreiberrahmenvertrag die Zusammenarbeit zwischen der SWE als Netzbetreiber und dritten Messstellenbetreibern im Gasversorgungsgebiet der SWE in Weißenfels und der umliegenden Region.
Betriebsnummer für Messstellenbetreiber (Gas): 52005137
Der Messstellenvertrag regelt das Verhältnis zwischen der SWE als grundzuständigem Messstellenbetreiber und den im Netzgebiet tätigen Stromlieferanten sowie den Anschlussnutzern.
Sofern Ihr Stromlieferant die Abrechnung der Entgelte für Ihre Messeinrichtung nicht mehr übernimmt, stellt die SWE diese direkt in Rechnung. Der Vertrag kommt automatisch mit der Stromentnahme über Ihren Zähler zustande. Grundlage ist die Allgemeine Bedingungen des grundzuständigen Messstellenbetreibers (AB-MSB).
Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) legt die Rahmenbedingungen für den Messstellenbetrieb fest. Die SWE weist alle Entgelte für moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMSys) transparent im Preisblatt aus.
Je nach Verbrauch und Anschlussart kommen unterschiedliche Messeinrichtungen zum Einsatz. Die SWE rüstet alle Messstellen in ihrem Netzgebiet schrittweise um – derzeit rund 23.000 Zähler auf moderne Messeinrichtungen und rund 1.300 Zähler auf intelligente Messsysteme.
Ein intelligentes Messsystem besteht aus einem digitalen Stromzähler und einem Smart-Meter-Gateway als Kommunikationseinheit. Verbrauchsdaten werden darüber verschlüsselt und zertifiziert übertragen.
Der Einbau ist gesetzlich vorgeschrieben bei:
Freiwillig möglich ist der Einbau bei Verbrauch bis 6.000 kWh und Erzeugungsanlagen bis 7 kW.
Die moderne Messeinrichtung ist ein digitaler Zähler ohne Kommunikationseinheit. Verbrauchsdaten werden nicht automatisch übertragen, sondern direkt am Gerät angezeigt – aufgeschlüsselt nach Tag, Woche, Monat und Jahr für die jeweils letzten 24 Monate. Alle Messstellen ohne Pflicht zum Smart-Meter-Einbau erhalten mindestens eine moderne Messeinrichtung, spätestens bis 2032.